{"id":127,"date":"2026-09-29T14:15:02","date_gmt":"2026-09-29T12:15:02","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.nordland.online\/?p=127"},"modified":"2026-09-29T14:15:02","modified_gmt":"2026-09-29T12:15:02","slug":"von-vulkanischer-energie-zur-kreislaufwirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.nordland.online\/?p=127","title":{"rendered":"Von vulkanischer Energie zur Kreislaufwirtschaft"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wie HS Orka auf der Halbinsel Reykjanes Energie- und Ressourcenstr\u00f6me in Kaskadenkreisl\u00e4ufen nutzt<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf der Halbinsel Reykjanes wird Geothermie nicht als eindimensionaler Prozess betrachtet. Rund um die Kraftwerke Svartsengi und Reykjanes hat sich ein Ressourcenpark entwickelt, in dem Strom, W\u00e4rme, Wasser, Gase und Mineralien nacheinander von verschiedenen Unternehmen genutzt werden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Energiegeschichte, die mit hei\u00dfem Salzwasser begann<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Geschichte von HS Orka begann mit einem Problem. Als Island in den 1970er-Jahren zunehmend Erd\u00f6l durch Geothermie zur Beheizung von H\u00e4usern ersetzte, lie\u00df sich die etablierte Methode nicht einfach auf die Halbinsel Reykjanes \u00fcbertragen. Anders als in Reykjav\u00edk f\u00f6rderten die Bohrungen hier kein unmittelbar nutzbares hei\u00dfes S\u00fc\u00dfwasser, sondern salzhaltiges geothermisches Wasser mit einer komplexen chemischen Zusammensetzung. Die Ingenieure mussten daher ein Verfahren entwickeln, mit dem die W\u00e4rme aus der tief liegenden geothermischen Fl\u00fcssigkeit auf S\u00fc\u00dfwasser \u00fcbertragen werden konnte, ohne das salzhaltige Wasser in die H\u00e4user der Menschen zu leiten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese technische L\u00f6sung f\u00fchrte zur Gr\u00fcndung von Hitaveita Su\u00f0urnesja, dem Vorg\u00e4nger von HS Orka. Die Warmwasserproduktion in Svartsengi begann 1976, gefolgt von der Stromerzeugung im Jahr 1978. Heute betreibt HS Orka zwei Geothermiekraftwerke auf der Halbinsel Reykjanes sowie Wasserkraftwerke in anderen Teilen Islands. Im Jahr 2025 erzeugte das Unternehmen rund 1,46 Terawattstunden Strom. Svartsengi produzierte au\u00dferdem rund 14,2 Millionen Kubikmeter Warmwasser f\u00fcr die Gemeinden auf der Halbinsel.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yngvi Gu\u00f0mundsson, Executive Vice President of Development and Construction bei HS Orka, beschreibt die Erzeugung von Strom und W\u00e4rme als einen integrierten Prozess. Das aus gro\u00dfer Tiefe gef\u00f6rderte Gemisch wird in Wasser und Dampf getrennt. Der Dampf treibt Turbinen an, w\u00e4hrend zus\u00e4tzliche W\u00e4rme zur Erzeugung von Warmwasser genutzt wird. Separatorwasser und Kondensat werden teilweise wieder in das geothermische System zur\u00fcckgef\u00fchrt. Die entscheidende Frage lautet, wie viel zus\u00e4tzlicher Wert aus jedem einzelnen Material- und Energiestrom gewonnen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die Blaue Lagune als fr\u00fches Beispiel<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das bekannteste Ergebnis dieses Ansatzes entstand durch Zufall. In den Anfangsjahren des Kraftwerks wurde geothermisches Wasser auf das por\u00f6se Lavafeld abgeleitet. Die im Wasser enthaltene Kiesels\u00e4ure versiegelte nach und nach die Spalten im Gestein, sodass sich warme, hellblaue Becken bildeten. Menschen begannen darin zu baden. Insbesondere Menschen mit Psoriasis berichteten \u00fcber eine Linderung ihrer Beschwerden. Medizinische Behandlungen folgten, und schlie\u00dflich entstand die Blaue Lagune, die 1992 als eines der ersten Unternehmen im Ressourcenpark er\u00f6ffnet wurde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Yngvi widerspricht der weit verbreiteten Darstellung, die Lagune sei lediglich ein Abwasserbecken des Kraftwerks. Ihre blaue Farbe entsteht durch den Mineralgehalt des aus der Tiefe stammenden geothermischen Wassers, insbesondere durch Siliziumverbindungen. W\u00e4hrend der Stromerzeugung werden dem Wasser keine Chemikalien zugesetzt. Die Lagune ist daher ein eindrucksvolles Beispiel daf\u00fcr, wie ein zuvor ungenutzter Ressourcenstrom die Grundlage f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige Gesundheits- und Tourismusindustrie bilden konnte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Der Ressourcenpark und die Kaskadennutzung<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus diesem fr\u00fchen Beispiel entwickelte sich ein systematisches Konzept. Der Ressourcenpark umfasst zwei Unternehmenscluster bei den Geothermiekraftwerken Svartsengi und Reykjanes. Mehr als zehn Unternehmen nutzen mindestens zwei von HS Orka bereitgestellte Ressourcenstr\u00f6me. Dazu geh\u00f6ren erneuerbarer Strom, thermische Energie, Warmwasser, S\u00fc\u00dfwasser, geothermische Sole, Dampf, Kohlendioxid sowie Meerwasser, das bei den K\u00fchlprozessen der Turbinen im Kraftwerk Reykjanes erw\u00e4rmt wird.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Leitprinzip ist die <strong>Kaskadennutzung<\/strong>. Nachdem ein Material oder eine bestimmte Energiemenge im Kraftwerk einem Zweck gedient hat, erf\u00fcllt es eine weitere Funktion, bevor es an die Umwelt abgegeben oder wieder in den Untergrund injiziert wird. Nach Angaben von HS Orka versorgt das Unternehmen seine Partner im Ressourcenpark j\u00e4hrlich mit mehr als 1,9 Terawattstunden thermischer Energie. Im Cluster des Kraftwerks Reykjanes werden 69 Prozent des verwendeten Meerwassers innerhalb einer Kaskade weitergenutzt. Abw\u00e4rme deckt 84 Prozent des Energieverbrauchs des Clusters, weitere 12 Prozent werden durch geothermisch erzeugten Strom bereitgestellt. Fossile Brennstoffe machen lediglich 2 Prozent aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">F\u00fcr Yngvi beruht die Idee auf einem einfachen Prinzip: Was f\u00fcr ein Unternehmen keinen Wert mehr besitzt, kann f\u00fcr ein anderes zum Rohstoff werden. HS Orka stellt deshalb mehr als nur Energie zur Verf\u00fcgung; das Unternehmen macht seine Infrastruktur auch f\u00fcr Forschung und neue Gesch\u00e4ftsmodelle zug\u00e4nglich. Nicht jede Idee wird sofort zu einem marktf\u00e4higen Produkt. Der Ressourcenpark bietet jedoch einen Ort, an dem neue Anwendungen unter Verwendung realer Ressourcenstr\u00f6me erprobt werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Warmes Meerwasser f\u00fcr die landbasierte Fischzucht<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders weit entwickelt ist die Kaskadennutzung in der landbasierten Aquakultur. Das Kraftwerk Reykjanes liegt unmittelbar am Meer. Durch Lava gefiltertes Meerwasser wird aus Brunnen in K\u00fcstenn\u00e4he entnommen und zur K\u00fchlung technischer Anlagen verwendet. Dabei nimmt es W\u00e4rme auf. Anstatt anschlie\u00dfend unmittelbar ins Meer abgeleitet zu werden, wird es an Fischzuchtbetriebe weitergeleitet. Durch die Mischung mit k\u00e4lterem Wasser k\u00f6nnen die Betreiber f\u00fcr jede Fischart die geeignete Temperatur herstellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Stolt Sea Farm nutzt diese Bedingungen zur Zucht der Senegal-Seezunge, die bei Wassertemperaturen von etwa 20 Grad Celsius besonders gut gedeiht. Die kontrollierte landbasierte Umgebung erm\u00f6glicht gleichm\u00e4\u00dfige Wachstumsbedingungen und sch\u00fctzt die Produktion besser vor Verunreinigungen. Auch nordatlantische Arten profitieren davon: Durch eine leichte Erw\u00e4rmung des kalten Meerwassers kann die Zeit verk\u00fcrzt werden, die sie ben\u00f6tigen, um ihre Marktgr\u00f6\u00dfe zu erreichen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein erheblich gr\u00f6\u00dferes Projekt entsteht derzeit am Standort von Samherji in der N\u00e4he des Kraftwerks Reykjanes. Die Bauarbeiten begannen 2024, und laut dem Nachhaltigkeitsbericht von HS Orka soll die Produktion Anfang 2027 aufgenommen werden. In der ersten Phase sollen j\u00e4hrlich rund 10.000 Tonnen Lachs produziert werden. Gleichzeitig untersuchen die Partner, wie Nebenprodukte aus der Fischzucht weiterverwendet werden k\u00f6nnten. Zu den M\u00f6glichkeiten geh\u00f6ren Biogas, weitere Fischarten sowie Makroalgen, die N\u00e4hrstoffe aus dem Ablaufwasser aufnehmen. Genau solche Verbindungen sind es, die benachbarte Unternehmen zu einem Kreislaufsystem werden lassen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Von Kohlendioxid zu synthetischem Kraftstoff<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die n\u00e4chste Entwicklungsstufe betrifft E-Fuels. HS Orka arbeitet mit Power-to-Gas-Entwicklern an Projekten, die k\u00fcnftig erneuerbaren Strom und Kohlendioxid aus den Prozessstr\u00f6men des Kraftwerks Reykjanes nutzen k\u00f6nnten. Bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe w\u00fcrden wiederum Sauerstoff und W\u00e4rme entstehen. Beides k\u00f6nnte von anderen Unternehmen im Ressourcenpark genutzt werden, darunter Aquakulturbetriebe und Gew\u00e4chsh\u00e4user.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Diese Projekte befinden sich noch in einer fr\u00fchen Entwicklungsphase, und auch die regulatorische Behandlung des nat\u00fcrlich vorkommenden geothermischen Kohlendioxids ist noch nicht abschlie\u00dfend gekl\u00e4rt. Dies zeigt, dass eine Kreislaufwirtschaft mehr erfordert als Rohrleitungen, die benachbarte Unternehmen miteinander verbinden. Genehmigungen, die CO\u2082-Bilanzierung und gemeinsame Leistungsindikatoren m\u00fcssen zwischen tats\u00e4chlichen Emissionsminderungen und einer blo\u00dfen Verlagerung von Emissionen unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Nachhaltigkeit braucht messbare Grenzen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geothermie ist erneuerbar, aber nicht emissionsfrei. In geothermischen Hochtemperaturgebieten gelangen nat\u00fcrlich vorkommende Gase zusammen mit dem Dampf an die Oberfl\u00e4che. HS Orka meldete f\u00fcr 2025 Treibhausgasemissionen von insgesamt 147.323 Tonnen CO\u2082-\u00c4quivalent. Davon entfielen 144.585 Tonnen auf die Prozessstr\u00f6me der Kraftwerke Svartsengi und Reykjanes. Die Emissionsintensit\u00e4t stieg von 25 Gramm CO\u2082-\u00c4quivalent pro Kilowattstunde im Jahr 2023 auf 36 Gramm im Jahr 2025. Nach Angaben des Unternehmens steht der starke Anstieg in Svartsengi in engem Zusammenhang mit der seit Ende 2023 verst\u00e4rkten seismischen Aktivit\u00e4t und den vulkanischen Ver\u00e4nderungen in diesem Gebiet. Dies unterstreicht die theoretische Annahme, dass CO\u2082-Emissionen aus unerschlossenen geothermischen Gebieten ebenfalls auf nat\u00fcrliche Weise auftreten, wenn auch \u00fcber l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume hinweg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">HS Orka hat sich zum Ziel gesetzt, seine Emissionsintensit\u00e4t bis 2030 auf 26 Gramm pro Kilowattstunde zu begrenzen und bis 2040 Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Das Unternehmen untersucht sowohl die Nutzung von Kohlendioxid als auch dessen Reinjektion. In seinem Bericht weist HS Orka au\u00dferdem darauf hin, dass steigende W\u00e4rmeverk\u00e4ufe die ausgewiesene Emissionsintensit\u00e4t reduzieren, weil aus demselben geothermischen System mehr nutzbare Energie gewonnen wird. Diese Berechnung ersetzt jedoch nicht die Notwendigkeit, die absoluten Emissionen zu reduzieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Wasserentnahme hat Grenzen. Als Reaktion auf das Wachstum der Aquakultur bohrte HS Orka im Jahr 2025 drei neue \u00dcberwachungsbrunnen, um Ver\u00e4nderungen des unterirdischen Meerwassers kontinuierlich zu beobachten. F\u00f6rderung, Reinjektion, Druck und Temperatur in den geothermischen Feldern werden h\u00e4ufiger gemessen und mithilfe dreidimensionaler Modelle ausgewertet. Nachhaltige Nutzung bedeutet hier mehr, als den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Wert aus einer Ressource zu gewinnen. Sie erfordert auch die \u00dcberwachung ihrer langfristigen Erneuerung und der Auswirkungen auf Grundwasser und \u00d6kosysteme.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ein Industriepark mit gemeinsamen Standards<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gemeinsam mit der regionalen Entwicklungsagentur der Halbinsel Reykjanes entwickelt HS Orka Kriterien f\u00fcr einen gr\u00fcnen Industriepark. Die Arbeit orientiert sich an der EU-Taxonomie, europ\u00e4ischen Nachhaltigkeitsstandards und den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Gemeinsame Leistungsindikatoren sollen zeigen, wie viel W\u00e4rme, Wasser und Material tats\u00e4chlich mehrfach genutzt wird und welche Umweltauswirkungen daraus entstehen. Sie sollen au\u00dferdem verhindern, dass Unternehmen sich allein deshalb als nachhaltig bezeichnen, weil sie innerhalb des Parks angesiedelt sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Ressourcenpark ist daher weniger ein fertiges Vorzeigeprojekt als vielmehr ein <strong>industrielles Lernsystem<\/strong>. Die Blaue Lagune, landbasierte Fischzuchtbetriebe und m\u00f6gliche E-Fuel-Anlagen stehen f\u00fcr unterschiedliche Entwicklungsstufen derselben Idee. Ein Kraftwerk liefert mehr als nur Strom. Es stellt zahlreiche Ressourcen bereit, deren Wert davon abh\u00e4ngt, wie die einzelnen Unternehmen miteinander verbunden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auf einer Halbinsel, die von geologischen Kr\u00e4ften gepr\u00e4gt ist und auf der nutzbare Fl\u00e4chen begrenzt sind, er\u00f6ffnet dies eine \u00fcberzeugende Perspektive: <strong>weniger verschwendete W\u00e4rme, weniger nur einmal genutzte Ressourcenstr\u00f6me und eine h\u00f6here Wertsch\u00f6pfung aus derselben Ressourcengewinnung.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Quellen<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2022 Interview mit Yngvi Gu\u00f0mundsson, Executive Vice President of Development and Construction bei HS Orka; Transkript vom Herausgeber zur Verf\u00fcgung gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2022 HS Orka, <em>Sustainability Report 2025<\/em>, ver\u00f6ffentlicht im Mai 2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u2022 HS Orka, <em>About the Resource Park and Sustainable Development Goals<\/em>, hsorka.is, abgerufen am 13. September 2026.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie HS Orka auf der Halbinsel Reykjanes Energie- und Ressourcenstr\u00f6me in Kaskadenkreisl\u00e4ufen nutzt Auf der Halbinsel Reykjanes wird Geothermie nicht als eindimensionaler Prozess betrachtet. Rund um die Kraftwerke Svartsengi und Reykjanes hat sich ein Ressourcenpark entwickelt, in dem Strom, W\u00e4rme, Wasser, Gase und Mineralien nacheinander von verschiedenen Unternehmen genutzt werden. 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